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Buchtipps - Belletristik

Für den Leseherbst und Schmökerwinter haben wir Euch einige Herzensbücher und Lieblingstitel herausgesucht. Ergreifende Familiengeschichten, Frauen im Aufbruch, Abgründe des Menschseins!  

Eine Million Exemplare Prix Goncourt-Gewinner 2020 wurden bereits in Frankreich verkauft von Hervé Le Telliers "L'anomalie"!

Das neue Buch von Alina Bronsky! Schon ewig verheiratet, haben sich Walter und Barbara im Leben eingerichtet. Walter hat das Geld verdient und Barbara den Rest erledigt. Eines Tages vermisst Walter den morgendlichen Kaffeegeruch und findet seine Frau im Bad liegend. Nun muss er alles selbst in die Hand nehmen. Da merkt er - er kann eigentlich gar nichts! Wie kocht man Kaffee? Oder Grießbrei?

Fantastisch-freies Wochenende mit Markus und einem Stapel Neuerscheinungen ... und ich lese mich von oben nach unten durch den Bücherstapel!

Wer gerne schöne Unterhaltung mit Meer-Gefühl und Kuchenduft mag, ist bei Andrea Russo genau richtig! Sie entführt uns auf Inseln im Norden, in feinste Konditoreien und gemütliche Cafés. Auf dem Foto von Andrea Russo, die unter den Pseudoymen Anne Barns und Anne Töpfer Feelgood-Romane veröffentlicht, seht Ihr die Frankfurter Schnitten aus dem "Bernsteinsommer"- Roman.

Was ist Dein idealer Ort - wenn es Dir schlecht geht, wenn Du eine gute und sichere Gedankenumgebung benötigst? Wen siehst Du in Deiner Erinnerung darin oder lieber doch nur ein Geruch, eine vage Vorstellung? Wie ist Dein Verhältnis zu denen, die schon vor Dir waren? Bist Du zornig, traumatisiert, vergebend oder Abbitte leistend? Helga Schubert schreibt über ein Leben. Sie schreibt es in kleinen Geschichten, Abschnitten und Einheiten. Über Mütter und Töchter, Menschenbeziehungen, Kindheit und Alter.

Mal wieder hat T.C.Boyle ein Thema, eine Frage bearbeitet, das die Menschen schon seit ewigen Zeiten beschäftigt:

Ein außergewöhnliches Buch:  „Kindheit“ von Tove Ditlevsen und Teil 1 der Kopenhagentrilogie unbedingt lesen! Allerfeinste dänische Literatur, ein sprachliches Highlight von und für Frauen, die mehr wollen als die ihnen zugedachte Rolle im Leben. Und das bedeutet meist: ein kampfschweres Leben gegen Verachtung und Unverständnis - meist aus den eigenen Reihen. Stiefelt tapfer mit Tove durch ihre Kopenhagener Kindheit, lasst Euch nicht entmutigen, belächeln, unterdrücken. Es wartet am Ende stets der größte Schatz, nämlich, dass wir in uns selbst zuhause sind.

Markus frohlockt, denn sein Buchtipp "Der Halbbart" von Charles Lewinsky steht auf der Longlist! Hier das, was er mir diktiert hat: "Historischer Roman, ich-Erzählung aus der Retrospektive, kurze Kapitel mit Überschriften (erinnert an Lindgren: Als Michel die Suppenschüssel..), schnörkellose Sprache, sympathische Schweizer Idiome (Helvetismen, die man online nachschlagen kann) und der nicht immer einfache Weg, seine Bestimmung zu finden. Spielt Anfang des 14.Jahrhunderts und der Sebi ist ein brillianter Beobachter seiner Zeit."